Erbschaftssteuer sparen – Vererben und Verschenken

 in Uncategorized

Die meisten denken beim Thema Steuern sparen als erstes an ihre Einkommensteuer. Hier wird jede Möglichkeit genutzt damit der Fiskus so wenig wie möglich vom eigenen Einkommen erhält. Aber wie sieht es beim Thema Erbschaftssteuer sparen aus?

Erbschafts- und Schenkungssteuer fällt immer dann an, wenn man Vermögen ohne Gegenleistung übertragen will und der Wert des Vermögens bestimmte Freibeträge übersteigt.

Wie man mit dem Thema Erbschaftssteuer sparen umgeht, darüber machen sich die wenigsten Gedanken. Im Grunde ist es auch nicht nachvollziehbar, warum versteuertes Vermögen noch einmal vom Erben versteuert werden soll.

Ein Beispiel:

Stellen Sie sich vor, Sie haben sich ein ordentliches Vermögen aufgebaut, da Sie Ihr ganzes Leben hart gearbeitet haben. Leider haben Sie nie geheiratet und eigene Kinder wurden Ihnen auch verwehrt.

Ihr Lieblingsneffe, zu dem Sie ein Verhältnis wie zu einem eigenen Kind haben, soll später alles erben. Sie haben sich immer sehr viele Gedanken gemacht, wie Sie Einkommensteuer sparen können.

Ihr Steuerberater hat hervorragende Arbeit geleistet. Dem Fiskus haben Sie immer so wenig in den Rachen geworfen, wie es auf legalem Wege nur irgendwie möglich war.

Aber wie ist es im Erbfall um Ihr Vermögen bestellt? Muss Ihr Neffe die Erbschaft versteuern? Wie hoch sind für Ihren Neffen die Steuern im Erbfall?

Wie viel Erbschaftssteuer müssen meine Erben im Erbfall zahlen?

Können Sie im Vorfeld Erbschaftssteuer sparen?

Wie viel Erbschaftssteuer anfällt, hängt vom zu vererbenden Vermögen und vom Verwandtschaftsgrad ab. Je näher Sie mit dem Erblasser verwandt sind, desto mehr erreichen Sie Ihr Ziel: Erbschaftssteuer sparen.

Erbschaftssteuer Freibeträge

Ehegatten und eingetragene Lebenspartner haben einen Steuerfreibetrag in Höhe von 500.000 €. Das war aber nicht immer so. Eingetragene Lebenspartner haben im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht erst seit 2010 die gleichen Freibeträge wie Ehepartner.

Für Ehepartner und eingetragene Lebensgefährten kommt der besondere Versorgungsfreibetrag in Höhe von 256.000 € hinzu.

Kinder, Stiefkinder, Adoptivkinder, Kinder von verstorbenen Kindern oder Stiefkindern haben einen persönlichen Freibetrag in Höhe von 400.000 €.

Der Versorgungsfreibetrag für Kinder hängt vom Alter ab. Es gibt Versorgungsfreibeträge für verschiedene Altersstufen. Und man kann sagen, je jünger das Kind, desto höher der besondere Versorgungsfreibetrag.

Enkel haben einen persönlichen Steuerfreibetrag in Höhe von 200.000 €

Für Eltern und Großeltern sind 100.000 € im Erbfall vor dem Finanzamt sicher.

Alle übrigen Personen, seien es Geschwister, Nichten, Neffen, Geschiedene, Ehepartner oder vielleicht der Nachbar, haben lediglich einen persönlichen Erbschaftssteuerfreibetrag in Höhe von 20.000 €.

Erbschaftssteuer sparen/ Ist der komplette Versorgungsfreibetrag steuerfrei?

Für Ehegatten würde das ja bedeuten, dass der Steuerfreibetrag bei insgesamt 756.000 € liegt.

Dieser besondere Versorgungsfreibetrag wird aber gekürzt, wenn die Witwe oder der Witwer Versorgungsbezüge durch den Tod des Ehemannes, der Ehefrau erhält. Darunter fallen auch die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Der Versorgungsfreibetrag wird um den Kapitalwert, der sich aus diesen Bezügen ergibt, gekürzt.

Wir erläutern das mal an einem Beispiel:

Sie versterben und hinterlassen Ihre 68-jährige Ehefrau. Ihr steht der besondere Versorgungsfreibetrag in Höhe von 256.000 € zu. Dieser Versorgungsfreibetrag wird aber um den Kapitalwert der Witwenrente gekürzt.

Nehmen wir einmal an, Ihre Frau erhält eine Witwenrente in Höhe von 1.000 €. Die Jahresrente also, 12.000 €, wird mit einem Vervielfältiger multipliziert (Der Vervielfältiger wird jedes Jahr neu veröffentlicht). Im Jahr 2017 lag er für eine 68-jährige Frau bei 11,714.

12.000 Jahresrente x 11,714 (Vervielfältiger)  = 140.568 €

Die 256.000 € Freibetrag werden um 140.568 € gekürzt. 256.000 € – 140.568 € = 115.432 €

Der gesamte Steuerfreibetrag, also der persönliche Steuerfreibetrag und der besondere Versorgungssteuerfreibetrag Ihrer Frau, liegt nur noch bei 615.432 €.

Gibt es bei der Erbschaftssteuer andere Steuerklassen als bei der Einkommensteuer?

Erbschafts- und Schenkungssteuer werden im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz (ErbStG) geregelt. Es gibt 3 Steuerklassen.

Entfernte Verwandte werden in eine eine höhere Steuerklasse eingestuft als zum Beispiel der Vater.

Steuerklasse I

Der Ehegatte und der eingetragene Lebenspartner, die Kinder und Stiefkinder, die Abkömmlinge der Kinder und Stiefkinder und die Eltern und Großeltern. Die Eltern sowie Großeltern nur, wenn es sich um einen Erbfall und nicht um eine Schenkung handelt.

Steuerklasse II

Die Eltern und Großeltern (wenn es sich um eine Schenkung handelt), die Geschwister, die Nichten und Neffen, die Stiefeltern, die Schwiegerkinder, die Schwiegereltern und der geschiedene Ehegatte, der Ehegatte einer aufgehobenen Lebenspartnerschaft.

Steuerklasse III

Alle übrigen Erwerber und Zweckzuwendungen

 Wie hoch sind die Steuersätze in den einzelnen Steuerklassen?

Steuerklasse I:

bis  75.000 € -7 %, bis 300.000 € – 11 %, bis 600.00 € – 15 %, bis 6.000.000 – 19 %, bis 13.000.000 € – 23 %, bis 26.000.000 € – 27 %, über 26.000.000 € – 30 %

Steuerklasse II

bis  75.000 € -15 %, bis 300.000 € – 20 %, bis 600.00 € – 25 %, bis 6.000.000 – 30 %, bis 13.000.000 € – 35 %, bis 26.000.000 € – 40 %, über 26.000.000 € – 43 %

Steuerklasse III

bis  75.000 € -30 %, bis 300.000 € – 30 %, bis 600.00 € – 30 %, bis 6.000.000 – 30 %, bis 13.000.000 € – 50 %, bis 26.000.000 € – 50 %, über 26.000.000 € – 50 %

 

Wir kommen zu unserem ersten Beispiel zurück

Stellen Sie sich vor, Sie haben sich ein Vermögen in Höhe von 700.000 € erarbeitet. Dieses Vermögen haben Sie in Aktien und Investmentfonds investiert.

Ihr Neffe hat in dem Fall einen persönlichen Steuerfreibetrag in Höhe von 20.000 €.

Als weiterer Faktor können Erbfallkosten pauschal in einer Höhe von 10.300 € abgezogen werden (Bei einem höherem Betrag lohnt sich der Einzelnachweis).

(Erbfallkosten: Beerdigung und Grabpflege, Kosten für ein angemessenes Grabmahl)

Er wird in Steuerklasse II eingestuft.

Das vererbte Vermögen liegt abzüglich des Steuerfreibetrages und des Erbfallpauschalbetrages bei 669.700 €…

Das Erbe wird mit einem Steuersatz in Höhe von 25 % anversteuert.

Die zu entrichtende Steuer beträgt 167.425 €.

Kann man dieses Szenario vermeiden?

Retten Sie Ihr Vermögen! Informieren Sie sich im Vorfeld wie Sie Erbschaftssteuer sparen!

Fällt auf sämtliches Vermögen Erbschaftssteuer gleich an- Oder kann ich durch Tricks Erbschaftssteuer sparen?

Ihr Vermögen ist in Gefahr. Leider beschäftigen sich mit dem Thema Erbschaftssteuer sparen im Vorfeld nur sehr wenige.

Was bedeutet es für die Erbschaftssteuer, wenn ich ein Berliner Testament erstellt habe?

In einem Berliner Testament setzen sich die Ehepartner gegenseitig als Erben ein. Die Kinder werden als Schlusserben eingesetzt.

Da Kinder bei einem Berliner Testament nicht bei beiden Elternteilen die persönlichen Steuerfreibeträge nutzen können, fällt unter Umständen eine höhere Steuerlast an.

Stirbt also erst der Vater, erbt der überlebende Ehepartner alles. Erst wenn die Mutter verstirbt, erhält das Kind seinen Erbteil.

Ein Beispiel:

Sie haben sich zusammen mit Ihrer Frau ein Vermögen in Höhe von 1,6 Millionen Euro erarbeitet. Da sie beide daran beteiligt waren, haben Sie ein Berliner Testament aufgesetzt, damit der überlebende Ehepartner frei über das Vermögen verfügen kann.

Während Ihrer Ehe haben Sie zwei Kinder bekommen, einen Sohn und eine Tochter.

Sie versterben. Ihrer Frau gehört die Hälfte des Vermögens, deshalb beträgt Ihr Erbe 800.000 €.

Ihre Vermögenswerte belaufen sich auf Aktien und Investmentfonds. Der persönliche Freibetrag Ihrer Frau liegt bei 500.000 €. Hinzu kommt noch der besondere Versorgungsfreibetrag, gekürzt um den Kapitalwert der Gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von 120.000 €, der Pauschbetrag in Höhe von 10.300 € sowie Ihr Hausrat mit einem Freibetrag in Höhe von 41.000 €.

Somit liegt der Feibetrag Ihrer Frau bei 671.300 €. 128.700 € muss Ihre Frau mit einem Steuersatz von 7 % versteuern.

Nach 15 Jahren stirbt auch Ihre Frau. Da Ihr Vermögen immer gut investiert war, vererbt sie Ihren Kindern 1,6 Millionen Euro.

Ihr Sohn und Ihre Tochter haben jeweils wieder einen persönlichen Steuerfreibetrag in Höhe von 400.000 €. Einen Versorgungsfreibetrag gibt es nicht, da beide Kinder schon über 30 Jahre alt sind. Zu den Freibeträgen kommt wieder der Pauschbetrag in Höhe von 10.300 €. Jedes Kind erbt also 800.000 €. Der Freibetrag beläuft sich für jedes Kind auf 405.150 €. Ihr Sohn und Ihre Tochter müssen jeweils 11 % Steuern auf 394.850 € zahlen, also 43.433 €

Erbschaftssteuer sparen- Hätte sich dieses Szenario vermeiden lassen?

Ohne Berliner Testament wäre die gesetzliche Erbfolge in Kraft getreten. Ihre Frau hätte die Hälfte des Erbes erhalten, die Kinder je ein Viertel.

Erbe 800.000 €, Erbteil Ihrer Frau 400.000 €, der Erbteil für Ihre Kinder jeweils 200.000 €.  Fazit-  keine Erbschaftssteuer fällig, da die persönlichen Steuerfreibeträge ausreichen.

Ihre Frau überträgt sofort nach Ihrem Tod jedem Kind steuerfrei 200.000 €. Sie stirbt 15 Jahre später.

Das Vermögen beträgt zur Zeit des Erbfalls 800.000 €.  Da jedes Kind 50 % davon erhält, erwerben beide Kinder ihr Erbteil steuerfrei.

Fazit: Im Vorfeld überlegen, wem Sie wann, was vererben.

Erstellen Sie Ihre persönliche Steuerstrategie.

  • Nutzen Sie alle Freibeträge aus, indem Sie im 10 Jahres Rhythmus schenken.
  • Umschichtung von Vermögen in begünstigte Vermögensteile. Dazu gehören Betriebsvermögen, land- und forstwirtschaftliches Vermögen und Anteile an Kapitalgesellschaften.
  • Profitieren Sie von der Möglichkeit, die Steuer stunden zu lassen. Seit dem 01.07.2016 sind die Möglichkeiten für begünstigtes Betriebsvermögen erweitert worden.
  • Vermeiden Sie die Gefahr einer Nachversteuerung bei betrieblichem Vermögen.
  • Wählen Sie die Zielgruppe der Begünstigten aus, um mit den Freibeträgen richtig zu jonglieren.
  • Optimieren Sie die Steuersätze, indem Sie unterhalb der Vermögensgrenzen bleiben.
  • Selbstgenutzte Immobilie an den Ehepartner oder die Kinder übertragen.
  • Nutzen Sie, wenn Sie Ihrem Ehepartner Vermögen übertragen wollen, die Güterstandschaukel

Oder wie in unserem Beispiel mit dem Neffen. Denken Sie rechtzeitig über eine Adoption nach.

Wie kann ich möglichst viel von meinem Vermögen steuerfrei übertragen?

10 Jahres Rhythmus

Nutzen Sie die 10 Jahres Frist schon im Vorfeld aus. Alle 10 Jahre kann man Vermögen steuerfrei, innerhalb der persönlichen Freibeträge der Beschenkten, übertragen. Setzen Sie die 10 Jahres Frist konsequent bei Ihrer Steuer- Sparstrategie ein.

Begünstigte Vermögensteile/ Gefahr durch eine Nachbesteuerung, wenn bestimmte Vorgaben nicht eingehalten werden

Regel- und Optionsverschonung

Die seit 2016 erfolgte neue Regelung sieht weiterhin eine erbschaftssteuerliche Verschonung von Betriebsvermögen vor. Im Rahmen der Regelverschonung wird für das begünstigte Betriebsvermögen ein 85%iger Verschonungsabschlag gewährt, wenn es nicht mehr als 26.000.000 € beträgt. Begünstigtes Betriebsvermögen liegt nur dann vor, wenn es nicht zum schädlichen Verwaltungsvermögen deklariert wird. Zum schädlichen Verwaltungsvermögen gehören unter anderem z.B.  Freizeit und Luxusgegenstände, Oldtimer, Jachten sowie bestimmte vermietete Grundstücke. Wenn das schädliche Verwaltungsvermögen unter 10 % des gesamten Betriebsvermögens liegt, wird es wie begünstigtes Betriebsvermögen behandelt.

Durch die Optionsverschonung kann eine völlige Steuerbefreiung erreicht werden. Das begünstigte Betriebsvermögen darf nicht mehr als 26.000.000 € betragen. Der Erbe muss einen schriftlichen Antrag stellen. Verkauft der Erbe das erhaltene Vermögen innerhalb eines 5/7 Jahres Zeitraumes, ist dies steuerschädlich. Die Steuerbefreiung fällt rückwirkend weg. Der 5 Jahreszeitraum steht für die Regelverschonung. Wer die Optionsverschonung wählt, muss den Betrieb 7 Jahre halten.

Weiterhin sind noch bestimmte Entnahmebegrenzungen und Lohnsummenfristen zu berücksichtigen.

Zielgruppe der Begünstigten

Die Schenkungssteuer bemisst sich immer daran, was der Beschenkte erhält. Deshalb gilt für jeden Beschenkten der persönliche Freibetrag. Daher können Sie vorab die begünstigen Personen so auswählen, so dass Ihr Vermögen möglichst steuerfrei übertragen wird.

Ein Beispiel:

Sie möchten Ihr Vermögen vorzeitig an Ihre Kinder möglichst steuerfrei übertragen.

Ihr Sohn soll 800.000 € erhalten. Zu einem späteren Zeitpunkt wollen Sie den gleichen Betrag Ihrer Tochter zukommen lassen. Wenn Sie jetzt 800.000 € an Ihren Sohn übertragen, sind 400.000 € steuerfrei. Die restlichen 400.000 € müsste Ihr Sohn mit 11 % versteuern.

Schenkungssteuer/Erbschaftssteuer sparen

Wenn Sie Ihrem Sohn und Ihrer Tochter zum jetzigen Zeitpunkt jeweils 400.000 € übertragen, haben Sie insgesamt 800.000 € Ihres Vermögens übertragen. Der Fiskus erhält jedoch nichts.

Wenn Sie nun die 10 Jahres Frist abwarten, können Sie wieder jeweils 400.000 € an Ihre Kinder steuerfrei übertragen.

Steuersatzoptimierung

Wenn Sie Vermögen übertragen möchten, macht es Sinn die Vermögenswerte dahingehend zu überprüfen, dass Sie in der Steuerprogression nicht über die Vermögensgrenzen rutschen.

Beispiel: Sie besitzen ein Vermögen in Höhe von 6,5 Millionen Euro. Sie möchten Ihrem Sohn zu Lebzeiten Ihr Vermögen übertragen. Von den 6.500.000 € sind im 10 Jahres Zeitraum 400.000 € steuerfrei übertragbar. Wenn Sie den Betrag im Ganzen Ihrem Sohn übertragen würden, haben Sie einen Steuersatz von 19 %. Deshalb macht es Sinn unter den 6.000.000 € zu bleiben. Somit haben Sie einen Steuersatz von 15 %.

 Selbstgenutzte Immobilien an den Ehepartner oder die Kinder übertragen

Sie können Ihrem Ehegatten das Familienheim übertragen, ohne das Steuern anfallen. Seit 2009 ist dies auch im Erbfall steuerfrei möglich. Allerdings ist dies an bestimmte Voraussetzungen gebunden.

Unter einem begünstigten Familienheim versteht man, wenn Sie und Ihr Ehepartner es zu eigenen Wohnzwecken nutzen. Eine selbstbewohnte Eigentumswohnung gehört auch zum begünstigten Familienheim.

Wichtig: Den Sondervorteil für das Familienheim können Sie unabhängig vom Güterstand einstreichen.

Während Ihrer Ehe können Sie so viele Familienwohnheime verschenken wie Sie möchten.

Aber- Achtung… Wenn Sie Ihrem Ehepartner ein weiteres Familienheim schenken möchten, muss dieser das bisherige Familienheim vorher veräußern.

Im Erbfall bleibt der Übertrag der Immobilie, unabhängig vom persönlichen Steuerfreibetrages des Ehegatten, steuerfrei und diese mind. 10 Jahre lang weiter von ihm bewohnt wird. Gleiches gilt für Kinder. Allerdings mit der Einschränkung, dass die Wohnfläche auf 200 qm begrenzt ist.

Güterstandschaukel

Ehegatten, die im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben, können durch notariellen Vertrag in den Güterstand der Gütertrennung wechseln. Hierdurch wird ein Zugewinnausgleichanspruch ausgelöst. Dieser Zugewinnausgleichanspruch unterliegt nicht der Schenkungssteuer. Auch wenn die Ehepartner sogleich wieder in den Güterstand der Zugewinngemeinschaft wechseln.

Dieses macht vor allem Sinn, wenn ein Ehepartner ein wesentlich größeres Vermögen als der andere hat und die Ehe schon über einen längeren Zeitraum bestanden hat.

Ein Beispiel:

Sie verfügen über ein Vermögen in Höhe von 1.000.000 €. Da Ihre Frau nicht gearbeitet hat, verfügt sie über kein Vermögen. Sie vereinbaren in einem notariellen Vertrag Gütertrennung. Ihre Frau erhält als Zugewinnausgleich 500.000 €. In einem weiteren notariellen Vertrag wechseln Sie wieder in den Güterstand der Zugewinngemeinschaft.

Lassen Sie sich durch einen versierten Steuerberater Ihre persönliche Steuerstrategie erarbeiten.

Wir sind Kooperationspartner von versierten Steuerberatern Notaren.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

Letzte Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar

Pin It on Pinterest

Share This
Vorsorgevollmacht Kosten- Wissenswertes zum Thema KostenPflege der Eltern- wie bewahre ich meine Kinder vor Kosten